Social Media Algorithmen

Den Begriff „Algorithmus“ hast du bestimmt schon mal gehört. Und wenn du damit nichts anzufangen weißt, dann ist das gar nicht schlimm. Hier wird dir alles erklärt. Du solltest wissen das so ziemlich jede Social Media Plattform ihren eigenen Algorithmus besitzt. Aber so gut niemand weiß wie diese Algorithmen ticken. Im folgenden Beitrag werden dir die Algorithmen der gängigsten Social Media Kanäle erklärt.

Facebook

Facebook filtert den Newsfeed für die Nutzer vor, da ansonsten zu viele Beiträge aufscheinen würden. Der Facebook Algorithmus wird beeinflusst durch die Beziehung zwischen dem Nutzer und einer Seite. Likes, Kommentare und geteilte Inhalte wirken sich positiv aus. Der Zeitabstand zwischen dem letzten Login des Nutzers und dem Zeitpunkt des Postings spielt ebenfalls eine große Rolle. Hier gilt die Devise, je kürzer desto besser. Weiters wirken sich schnell ladende Websites, lange Videos und Liveübertragungen positiv aus. Hingegen sich statische Videos, Fake News und Clickbaiting negativ auf den Algorithmus auswirken. Veränderungen des Algorithmus stehen bei Facebook und bei andern Social Media Kanälen an der Tagesordnung.

Instagram

Die Social Media Plattform Instagram verfügt über drei verschieden Algorithmen.

  • Algorithmus für den News Feed und die Stories
  • den Explore Algorithmus
  • und den Algorithmus für Reels

Jeder dieser drei Algorithmen hat eigene wichtige Faktoren die sich allerdings sehr ähneln. Im Grunde genommen passt sich der Algorithmus an das Nutzerverhalten des Users an. Wenn du bestimmten Usern folgst, werden dir diese Beiträge gezeigt. Zusätzlich spielt die Aktualität des Posts eine wichtige Rolle. Wenn man also viele Personen ansprechen will, sollte man dann posten wenn diese auch online sind. Je öfter du mit einem Thema/einer Person interagierst, desto wahrscheinlicher ist es dessen Beiträge zu sehen.

Postest du regelmäßig und handelt es sich noch dazu Karussell-Beiträge, dann belohnt dich der Algorithmus.

Pinterest

Der Pinterest Algorithmus hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Pinterest spielt im Smart Feed die Pins aus, welchen man folgt und welche sich ähneln. Auch Pins die den Interessen des Users entsprechen werden angezeigt.

Beim Posten eines Pins sollte darauf geachtet werden, viele Daten darüber preiszugeben. Je mehr Daten über einen Pin Preis gegeben werden, desto besser spielst du dem Algorithmus in die Hände. Unter Daten versteht sich der Dateiname, die Meta-Daten, eine URL usw. Je mehr Daten ein Pin aufweist, desto relevanter wird der Pin. Vor allem Keywords in der Beschreibung sind von großer Bedeutung.

LinkedIn

LinkedIn ist einer der wenigen Social Media Kanäle die ihren Algorithmus vollkommen öffentlich gemacht haben. Beiträge auf LinkedIn werden dann ausgespielt, wenn Personen die du kennst etwas posten was dich Interessiert. Je regelmäßiger und je kommunikativer du bei LinkedIn kommunizierst, desto interessantere Beiträge werden für dich in deinem Feed erscheinen. Der Algorithmus belohnt dich wenn durch deine Beiträge andere Personen ins Gespräch kommen und sich vernetzen.

Youtube

Bei YouTube ist die Watchtime sehr groß von Bedeutung. Unter der Watchtime wird verstanden wie lange sich einzelne User ein Video anschauen. Genauso wichtig ist das dazu passende Thumbnail und der Titel. Auch die Verwendung von Keywords im Titel bringt einen positiven Einfluss auf den Algorithmus. Die Videolänge erzielt die besten Ergebnisse wenn das Video zwischen 2 und 20 Minuten lang ist. Auch regelmäßige Posts in kurzem Zeitrahmen sind stark von Vorteil.

Fazit

Algorithmen können sehr vielseitig sein und es ist sehr wenig über die einzelnen Merkmale bekannt.
Du solltest versuchen die Algorithmen der verschiedensten Social Media Kanäle zu deinem Vorteil zu nutzen um deine Reichweite auf deinen Social Media Kanälen zu steigern.